Die Geschichte der Kartoffel


So kam die Kartoffel in die Schweiz


Ob Rösti, Gratin oder Gschwellti: Die Kartoffel ist aus der schweizerischen Küche nicht mehr wegzudenken. Kaum vorstellbar, dass die heute so beliebte Knolle hier erst seit wenigen Jahrhunderten angepflanzt wird.

Kartoffeln kommen ursprünglich aus Südamerika. Spanische und englische Seefahrer brachten die braune Knolle im 16. Jahrhundert von Peru nach Europa an den spanischen Königshof.

Philipp II überreichte Papst Pius IV im Jahre 1565 als königliches Geschenk Kartoffelpflanzen. Von dort brachten Schweizergardisten die ersten Kartoffeln 1590 in die Schweiz: Zunächst tauchten die Knollen in Glarus und später im Botanischen Garten von Basel auf, wo die Pflanze wegen ihrer schönen Blüte geschätzt wurde.

In der Küche hatte die Kartoffel lange Zeit gegen Vorurteile zu kämpfen. Erst während der Hungersnot von 1770 bis 1777 entdeckten die Menschen in Europa, wie sättigend und schmackhaft die Knolle ist.