Kartoffeln richtig lagern


Gut gelagert ist halb gegessen

Damit Kartoffeln lange frisch bleiben, gibt es einiges zu beachten. Für die optimale Lagerung zu Hause sind folgende Regeln zu beachten: 

Dunkel und trocken
Werden Kartoffeln dem Licht ausgesetzt, wird Solanin produziert und die Kartoffeln verfärben sich grün. Solanin ist giftig und du musst die grünen Stellen immer grosszügig wegschneiden.

6 bis 10 Grad Lagertemperatur
Bei einer Lagertemperatur unter 4 Grad wandelt sich die Kartoffelstärke in Zucker um und die Kartoffeln schmecken süss. Bei einer Lagertemperatur über 10 °C beginnen die Kartoffeln zu keimen und werden schrumpelig. Am besten lagerst du die Kartoffeln im Keller. Fehlt ein geeigneter Lagerraum, kaufst du besser eher kleine Mengen und isst die Kartoffeln innerhalb von wenigen Wochen.

Leinensack oder Holzkiste
Die Knollen brauchen Luft, nimm sie möglichst schnell aus dem Plastiksack! Lege den Boden einer Holzkiste mit Zeitungspapier aus und breite die Kartoffeln möglichst flach darin aus. Nicht übereinander stapeln denn so entstehen Druckstellen.

Böse Nachbarn
Lagere Kartoffeln nicht neben reifen Früchten. Diese sondern ein Gas (Ethylen) ab, das die Kartoffeln schneller reifen und verderben lässt.

Geschälte Kartoffeln
Geschälte Kartoffeln werden, wie auch andere geschälte Gemüse und Früchte braun, weil sie an der Luft oxidieren. Kartoffeln sollten immer sofort verarbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, kannst du sie bis zur Verwendung in kaltes Wasser legen.

Aufbewahren von gekochten Kartoffeln

Werfe Gschwellti, Salzkartoffel oder Kartoffelstock nicht weg! Du kannst diese in einer Schüssel im Kühlschrank lagern und aus Resten einfache und sehr schmackhafte Gerichte zubereiten. Wie's geht, verraten wir hier.


 

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