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Facts

FACT 1

George Crum, ein Koch des Hotels Moon Lake Lodge im US-amerikanischen Saratoga Springs, hätte wohl nie vermutet, welch grossen Speisetrend er entdeckt hatte. Denn seinem Gast, der Grossindustriellen Cornelius Vanderbilt, waren die Kartoffeln wiederholt zu dick geschnitten. 

Wutentbrannt schnitt er die Kartoffeln schliesslich so dünn, dass sie sich nicht mehr mit der Gabel essen liessen. Der Gast jedoch war zu Crums Überraschung begeistert und seine Kreation wurde schliesslich als «Saratoga Chips» in die Speisekarte aufgenommen.

 

FACT 2

Philipp II. überreichte Papst Pius IV. im Jahr 1565 als königliches Geschenk Kartoffelpflanzen.

Von Rom aus verbreiteten sich die Knollen in ganz Europa. Bald konnte die Kartoffel, vor allem ihrer schönen Blüte wegen, in jedem Universitäts- und Lustgarten als Zierpflanze bewundert werden.

Als Nahrungsmittel konnte sich die Kartoffel in unseren Breitengraden lange Zeit nicht durchsetzen.

FACT 3

Die Spanier lernten die Kartoffel in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bei den Inkas kennen und brachten sie mit dem Schiff nach Europa. Kartoffeln gehören wie Peperoni Tomaten und Auberginen zur Familie der Nachtschattengewächse. In Europa war zuerst nicht allen Menschen klar, dass nur die unterirdischen Knollen der Kartoffel essbar und alle grünen Pflanzenteile ungeniessbar und giftig sind. Heute sind Kartoffeln aus der Schweizer Küche nicht mehr wegzudenken.

 

FACT 4

1995 nahm das Space Shuttle Columbia erstmals die Kartoffelpflanze mit ins All. Damit wurde der Astro-Anbau ohne Schwerkraft getestet. Die Resultate waren übrigens sehr vielversprechend. Es wäre also durchaus möglich, dass die Kartoffel auch die erste Pflanze auf dem Mars wird.

FACT 5

Die Knolle hat es in sich: Neben ihrem Vitamin-C-Gehalt ist auch der Anteil an Magnesium, Kalium und Eisen beachtlich. Magnesium ist u. a. für Nerven- und Muskelfunktionen im Körper wichtig während Kalium den Wasserhaushalt reguliert. Eisen wiederum ist für die Blutbildung unentbehrlich.

 

FACT 6

Kartoffeln bestehen zu knapp 80 Prozent aus Wasser, enthalten nur wenig Fett und sind deshalb kalorienarm.

FACT 7

Etwa 3 Wochen vor der Ernte wird das Kraut der Kartoffelpflanzen vernichtet. Auf diese Weise erhalten die Knollen eine feste Schale und können gut gelagert werden.

 

FACT 8

In Südamerika werden seit mehr als 6'000 Jahren Kartoffeln angebaut. Und in Peru wachsen Kartoffeln bis auf 4500 Meter über Meer. 

FACT 9

Marie Antoinette, die Gemahlin des französischen Königs Ludwig XVI, trug gerne Kartoffelblüten im Haar.

 

FACT 10

Neben Linsen, Bohnen und Erbsen ist die Kartoffel ein pflanzlicher Lieferant für Vitamin B1. 100 g Kartoffeln führen dem Körper rund 10 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B1 zu. Dieses «Gute-Laune-Vitamin» ist lebenswichtig und spielt im Nervensystem, dem Energiestoffwechsel und für die Herzgesundheit eine wichtige Rolle. Ausserdem enthält die Knolle Vitamin C, Magnesium und Phosphor. Esst viele Kartoffeln und bleibt gesund!

FACT 11

Die Süsskartoffel ist botanisch nicht verwandt mit der Kartoffel. Sie gehört zur Familie der Windengewächse, also nicht wie die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen. Sie wächst aber wie die Kartoffel als Knolle unter der Erde.

Süsskartoffeln enthalten mehr Ballaststoffe als Kartoffeln.  Allerdings sind Süsskartoffeln, wie der Name sagt, süsser: 100 Gramm enthalten 4,2 Gramm Zucker, während es bei den Kartoffeln nur 0,8 Gramm sind. Kartoffeln sind ausserdem reicher an Vitamin B.

 

FACT 12

Kartoffeln unterscheiden sich in Grösse, Farbe, Form und Geschmack. So gibt es sie in klein für Raclette, in ziemlich gross für Baked Potatoes, in rund, oval, länglich, mit hellgelber, rosa, roter oder dunkelvioletter Schale. Manche Sorten sind vom Geschmack her eher neutral, andere trumpfen mit einer leicht nussigen Note auf.

Frisch und roh sind alle Kartoffeln fest und knackig. Die Knollen sind jedoch roh ungeniessbar und beim Kochen entstehen Unterschiede: So gibt es «mehligkochende» und «festkochende» Kartoffeln. Ausschlaggebend ist der Stärkegehalt der Kartoffel. Je mehr Stärke die Knollen haben, desto leichter zerfallen sie bei der Zubereitung. Mehligkochende Kartoffeln werden oft für Pürees oder Suppen verwendet, für den herrlichen Kartoffelsalat sind festkochende Kartoffeln ideal.

 

FACT 13

Die Wortherkunft von «Erdapfel» ist leicht nachvollziehbar. Aber weshalb heisst die Kartoffel «Kartoffel»? Das Wort Kartoffel ist eine Wortwandlung, die im Italienischen ihren Anfang nahm: Tartufo ist italienisch für Trüffel, mit dem die ebenfalls unterirdisch wachsende Knolle verwechselt wurde.

Doch warum tragen die meisten Kartoffelsorten weibliche Vornamen? Der einfachste Grund könnte sein, dass es auch DIE Kartoffel heisst. Eine historische Erklärung ist, dass früher die Bauern ihre Kartoffeln nach der schönsten Tochter benannt haben.

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